Heimtiere
In weit mehr als der Hälfte aller Schweizer Haushalte leben
Heimtiere. Tierliebe wird aber oft falsch verstanden. Und Tierqual fängt meist
im Kleinen und beim Nichtwissen an. Der STS informiert deshalb auf breiter Basis
mit fachlich fundiertem Dokumentationsmaterial über die tiergerechte Haltung
aller Arten von Heimtieren. Ebenfalls bietet er kompetente Beratung und
Fortbildung durch seine Heimtierfachstelle und seine tierärztliche
Beratungsstelle an.
Der STS kämpft aber auch gegen die unsinnige Extremzüchterei von Heimtieren,
welche die Würde der Tiere verletzt und mit der den Tieren lebenslange Schäden
angezüchtet werden. Wenn er durch seine Recherchen unakzeptierbare,
ungesetzliche Verhältnisse im Tierhandel aufdeckt, schafft er mit dem Beizug der
zuständigen Behörden und wenn erforderlich mit Vorstössen auf politischer Ebene
Abhilfe.
Mit namhaften finanziellen, jährlichen Beiträgen aus verschiedenen
zweckgebundenen Fonds unterstützt der STS die Arbeit seiner Sektionen im
Heimtierbereich. Schwervermittelbare Tiere können so in den Tierheimen leben,
bis doch noch ein geeigneter Platz für sie gefunden ist, und alte Tiere
verbringen ihren Lebensabend in den Heimen, solange sie gesund und lebensfroh
sind. In Fällen sozialer Not werden Beiträge an Tierarztkosten oder an den
vorübergehenden Aufenthalt von Heimtieren in Tierheimen geleistet, wenn der
Tierbesitzer mittellos ist. Auch an die gesamtschweizerischen
Kastrationsaktionen von verwilderten Katzen und Katzen aus dem Umfeld von
Bauernhöfen werden seit Jahren bedeutende Finanzbeiträge geleistet.