Mehr Transparenz in Agrarmärkten zugunsten von Nachhaltigkeit und Tierwohl

[ 3. Mai 2023 ]   Der Nationalrat will mehr Transparenz in den Agrar- und Foodmärkten, was insbesondere der Nachhaltigkeit und dem Tierwohl zugutekommen wird. Der Schweizer Tierschutz STS begrüsst diese Entscheide sehr. Der STS zeigt seit Jahren auf, dass die Intransparenz in diesen Märkten hauptsächlich dafür verantwortlich ist, dass der Absatz von Produkten aus tierfreundlicher Haltung stagniert. Transparenz ist notwendig, um die Preisverzerrungen in den Label- und Biomärkten zu beheben und eine faire Preisbildung für die landwirtschaftlichen Produzenten zu garantieren.   
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Tierausstellungen: Trotz Verbesserungen für das Tierwohl besteht weiterhin Handlungsbedarf

[ 26. April 2023 ]   Der Schweizer Tierschutz STS hat im vergangenen Jahr neun nationale und internationale Tierausstellungen in der Schweiz besucht. Die STS-Fachleute beurteilten Stallsysteme, die Haltungsbedingungen und den Umgang mit den ausgestellten Tieren hinsichtlich Tierwohl und Tierschutz. Vor allem bei den grossen Publikumsmessen wie Luga oder OLMA konnten deutliche Verbesserungen beim Tierwohl festgestellt werden. Handlungsbedarf besteht bei tierartspezifischen Ausstellungen für Hunde, Katzen oder Pferde sowie den Bauern- und Tiermärkten.   
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Schweizer Tierschutz STS: Geplantes Pelz-Einfuhrverbot ist ungenügend – Deklarationspflicht für Froschschenkel und Stopfleberprodukte schiesst am Ziel vorbei

[ 6. April 2023 ]   Der Bundesrat prüft ein Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelze und Pelzprodukte. Das ist prinzipiell zu begrüssen, genügt aber für den Schweizer Tierschutz STS nicht: Es gibt keinen Importpelz, der nicht tierquälerisch hergestellt ist. Ein Einfuhrverbot muss sämtliche Pelzprodukte umfassen. Vorgesehen sind zudem neue Deklarationspflichten für Froschschenkel und Stopfleberprodukte. Dieses Vorhaben ist ein Schritt in die richtige Richtung, schiesst aber für den STS am Ziel vorbei.   
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Hühner als Haustiere: Wie Private sie richtig halten

[ 28. März 2023 ]   In der Schweiz gibt es schätzungsweise 70 000 private Hühnerhaltungen, Tendenz steigend. Die kantonalen Veterinärdienste und der Schweizer Tierschutz STS stellen fest, dass private Halterinnen und Halter die arttypischen Bedürfnisse ihrer Tiere nicht immer erfüllen. Deshalb starten der Bund und der STS eine Informationskampagne zur privaten Hühnerhaltung. Besonders wichtig: Die Registrierung der Tiere ist Plicht und hilft bei der Seuchenprävention.   
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Zeitumstellung: Achtung, Wildunfälle!

[ 24. März 2023 ]   Im Frühjahr werden viele Kollisionen zwischen Motorfahrzeugen und Wildtieren registriert. Durch die Zeitumstellung sind viele Autopendler morgens plötzlich eine Stunde früher und wieder in der Dämmerung unterwegs – das Kollisionsrisiko steigt, auch wegen der Revierkämpfe und den Fortpflanzungsaktivitäten der Tiere im Frühjahr. Da hilft nur: Tempo reduzieren und noch aufmerksamer fahren.   
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Mini-Agrarpolitik verabschiedet: Tierwohl bleibt auf der Strecke

[ 9. März 2023 ]   Der Nationalrat hat die vom Ständerat vorgespurte Mini-Reform der Agrarpolitik weitgehend übernommen und sich gegen alle tierschutzrelevanten Punkte entschieden. Dringend notwendig wäre der «Ausbaupfad Tierwohl» gewesen. Dieser hätte der Bevölkerung mit Zielvorgaben aufzeigen sollen, in welche Richtung die Förderung des Tierwohls geht.   
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Pferdesportturniere: Verbesserungen, aber weiterhin auch Mängel aus Tierschutzsicht

[ 9. März 2023 ]   Der Schweizer Tierschutz STS hat im Jahr 2022 neun Pferdesportveranstaltungen besucht. Beurteilt wurde, ob die Veranstaltungen pferdegerecht durchgeführt werden. Erfreulicherweise hat sich die Situation in den Bereichen Dressur, Springen und Fahren verbessert. Beim Polo fordert der STS eine rasche Überarbeitung des Ausrüstungsreglements.   
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Ukrainehilfe für Tiere in Not: Schweizer Tierschutz STS zieht ermutigende Zwischenbilanz

[ 8. März 2023 ]   Seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine engagiert sich der Schweizer Tierschutz STS für die Heimtiere der ukrainischen Flüchtlinge in der Schweiz und unterstützt Tierschutzorganisationen vor Ort. Für die Ukrainehilfe konnte der STS Spendeneinnahmen von 160 000 Franken sowie zahlreiche Sach- und Futterspenden verbuchen. Die Hilfsaktionen gehen weiter.   
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Amphibienwanderungen: Schweizer Tierschutz STS fordert Automobilisten zur Vorsicht auf

[ 7. März 2023 ]   Bei milden und feuchten Witterungsbedingungen machen sich bald Amphibien zu Tausenden auf den Weg zu ihren Laichgewässern, queren Fahrbahnen und werden dabei aus Unachtsamkeit totgefahren. Auf den Strassen ist wieder besondere Vorsicht geboten, warnt der Schweizer Tierschutz STS.   [ weiter » ]

Hybridkatzen: Schweizer Tierschutz STS rät von Haltung ab und fordert strengere Auflagen

[ 20. Februar 2023 ]   Der Handel mit Hybridkatzen – Kreuzungen aus Haus- und Wildkatzen – boomt, vor allem wegen ihres exotischen Aussehens. Doch ihre Haltung überfordert Katzenhalterinnen und -halter oft sehr schnell. Im Freilauf kommt es häufig zu massiven Konflikten mit anderen Katzen, in der Wohnung lassen sie sich aufgrund ihres grossen Beschäftigungs- und Bewegungsdrangs nicht tiergerecht halten. Der Schweizer Tierschutz STS rät von der Haltung von Hybridkatzen ab und fordert strengere Auflagen für Zucht und Haltung.   [ weiter » ]

Tierversuche: Mehrheit fordert tierfreie Methoden

[ 9. Februar 2023 ]  Eine deutliche Mehrheit der in der Schweiz lebenden Menschen hält den Einsatz von Tieren in der Forschung, zu regulatorischen Zwecken und in der Lehre für bedenklich und fordert den Übergang zu tierfreien Methoden. Dies ergab eine Meinungsumfrage im Auftrag der Eurogroup for Animals, dem Dachverband europäischer Tierschutzorganisationen, bei der der Schweizer Tierschutz STS Mitglied ist.  [ weiter » ]