STS-Medienmitteilung: 18'645 und mehr tierische Schicksale Basel, 12. September 2016 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS 18'645 UND MEHR TIERISCHE SCHICKSALE ================= (Lead) Mit besorgniserregender Selbstverst�ndlichkeit lassen es manche Menschen an F�rsorge f�r ihre Tiere fehlen oder sie geben die Verantwortung, die sie einst f�r ein Lebewesen �bernommen haben, an ein Tierheim ab. 18'645 Tiere haben STS-Sektionen im Jahr 2015 aufgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb damit die Gesamtzahl der Tierheim-Tiere unver�ndert hoch. Gleichzeitig gingen binnen eines Jahres 208 Meldungen �ber tierschutzwidrige Tierhaltungen beim Schweizer Tierschutz STS ein. --------------------------------- (Text) Erstmals ver�ffentlicht der Schweizer Tierschutz STS gleichzeitig mit der j�hrlichen Tierschutz-Statistik einen Jahresbericht seiner Fachstelle Tierschutzkontrollen. Diese hat - in Zusammenarbeit mit den STS-Sektionen - zwischen Juli 2015 bis Juni 2016 mehr als 200 Meldungen �ber Verfehlungen von Tierhaltern bzw. Zuwiderhandlungen gegen die Tierschutzgesetzgebung bearbeitet. Tierschutzwidrige Zust�nde Am h�ufigsten wurden Missst�nde bei der Haltung von Hunden angezeigt, gefolgt von Rindern, Pferden, Katzen und Kaninchen. Die meisten Meldungen betrafen F�lle in den Kantonen Bern, Z�rich und Aargau. Die Fachstelle Tierschutzkontrollen sah sich konfrontiert mit Hinweisen zu hungernden Ziegen, vernachl�ssigten Rindern, angeketteten Hunden, zu eingekerkerten Kaninchen und streunenden Katzen und selbst eine dem Schlachter entsprungene Kuh wurde dem STS gemeldet. Trifft der Schweizer Tierschutz STS auf gravierende M�ngel und uneinsichtige Tierhalter werden die gemachten Feststellungen an das zust�ndige Veterin�ramt weitergeleitet. Die STS-Fachstelle selbst hat im Berichtszeitraum 65 Kontrollen vor Ort durchgef�hrt. So auch bei einer Tierhalterin im Kanton Jura, in deren Wohnung verschiedenste Tiere auf engstem Raum unter misslichsten hygienischen Verh�ltnissen lebten. Vorgefunden wurden vier Hunde, vier Katzen, 40 Ratten, zwei Papageien, eine Baumpython und drei Aquarien, eines davon mit so exotischen Bewohnern wie Mur�ne, Seeanemone und Seeigel. Der Fall wurde dem kantonalen Veterin�ramt gemeldet und die Tiere wurden im Mai 2016 beschlagnahmt. Der Schweizer Tierschutz STS und STS-Sektionen haben die Beh�rde bei bei der Neuplatzierung der Tiere unterst�tzt. Heimtiere im Tierheim Im Laufe des Jahres 2015 haben insgesamt 18'645 Tiere in Tierheimen und Auffangstationen von 66 Sektionen des Schweizer Tierschutz STS Unterschlupf und Betreuung gefunden. 12'204 Tierheim-Tiere konnten im gleichen Zeitraum in ein neues Zuhause vermittelt werden. Abgegeben, aufgefunden oder beschlagnahmt wurden 2'628 Hunde, 11'145 Katzen, 2'539 Nager, 722 Reptilien und 1'611 andere Tiere, mehrheitlich V�gel. Weiterhin, wie bereits in den Vorjahren, auffallend hoch ist dabei der Anteil der Katzen: Dieser lag bei 60% der Tierheim-Tiere. Das entspricht 214 Katzen pro Woche, die von Sektionen des Schweizer Tierschutz STS in Obhut genommen wurden. Mehr als die H�lfte aller Katzen wurden als Fundtiere registriert. Somit ist auch bei den gesamthaft mehr als 7'700 Findeltieren der Katzenanteil �berdurchschnittlich hoch. Mehr Information --------------------------------- Tierschutzstatistik 2015 und T�tigkeitsbericht Fachstelle Tierschutzkontrollen online unter archiv.tierschutz.com/media/tierschutzstatistik Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/ F�r R�ckfragen --------------------------------- Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04; media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com