STS-Medienmitteilung: Kein Fest f�r Tiere Basel, 27. Juli 2017 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS KEIN FEST F�R TIERE ================= (Lead) Gedanken- und R�cksichtslosigkeit sind daf�r verantwortlich, dass Jahr f�r Jahr am Nationalfeiertag Tiere in panischer Angst um ihr Leben rennen oder sich zitternd in die n�chste Ecke verkriechen und Gedanken- und R�cksichtslosigkeit sind daf�r verantwortlich, dass Jahr f�r Jahr unz�hlige Kleintiere in 1.-August-Feuern bei lebendigem Leib verbrannt werden. --------------------------------- (Text) F�r Tiere - egal ob zu Hause oder in der freien Natur � bedeuten die Knalleffekte von Feuerwerk erheblichen Stress. Verantwortungsbewusste Tierhalter lassen ihre Tiere am Nationalfeiertag nicht alleine und sorgen f�r eine m�glichst ruhige Umgebung und R�ckzugsorte. Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt, w�hrend draussen gefeiert wird, Fenster und L�den geschlossen zu halten und eine gewohnte Ger�uschkulisse (Radio, Fernsehen, Musik) im Haus herzustellen. Keinesfalls sollten Heimtiere w�hrend dieser Zeit ins Freie gelassen werden. �ngstliche Tiere sollten nicht getr�stet werden, sie f�hlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit best�rkt. Die meisten Tiere h�ren wesentlich besser als Menschen und reagieren mit Panik und Flucht auf die laute Knallerei. Das gilt auch f�r Nutz- und Wildtiere. Insbesondere Pferde sind empfindlich auf pl�tzlichen L�rm. Sie k�nnen sich bei einer Fluchtreaktion erheblich verletzen. Feuerwerk soll nicht in unmittelbarer N�he von St�llen, weidenden Tieren oder W�ldern gez�ndet werden. Das schont das empfindliche Geh�r der Tiere und vermindert die Gefahr von Unf�llen und von Br�nden. Tod im Scheiterhaufen Jedes Jahr sehen tausende Festbesucher unwissentlich dabei zu wie unz�hlige Kleintiere - Igel, Blindschleichen, Spitzm�use - bei lebendigem Leib in 1.-August-Feuern verbrannt werden. Der aufgeschichtete Holzhaufen bildet f�r manches Wildtier einen vermeintlich sicheren Unterschlupf. Am Abend des Nationalfeiertages blockiert jedoch die pl�tzliche Ansammlung von Menschen jeden Fluchtweg. Der Holzhaufen wird f�r die Tiere zum flammenden Inferno, dem sie nicht entrinnen k�nnen. Mit einfachen Mitteln l�sst sich das Drama verhindern. Bei kleineren Feuern ist es ratsam, das gesammelte Holz erst am Tag des Abbrennens auf- oder zumindest umzuschichten. F�r grosse Holzhaufen, die oft �ber mehrere Wochen im voraus aufgeschichtet werden und nicht einfach umzuschichten sind, eignet sich das Aufstellen eines Schutzzauns um den Holzhaufen herum. Dieser verhindert, dass sich Tiere im Haufen verstecken. Ein solcher Schutzzaun ist schnell aufgestellt und wird erst kurz vor dem Abbrennen des Holzes entfernt. Mehr Information --------------------------------- Flyer �Angst und Panik durch Feuerwerk�, Merkblatt �1. Augustfeuer � Todesfalle f�r Wildtiere� online unter archiv.tierschutz.com/aktuell/feuerwerk.html Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial (Symbolbild) zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/ F�r R�ckfragen --------------------------------- Helen Sandmeier, Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04, media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com