STS-Medienmitteilung: Tiere und Senioren tun einander gut Basel, 3. Mai 2018 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS TIERE UND SENIOREN TUN EINANDER GUT ================= (Lead) Regelm�ssiger Kontakt mit Tieren tut betagten Menschen gut. Das erkennen zunehmend viele Alters- und Pflegeheime und erm�glichen ihren Bewohnern, Haustiere mitzubringen oder halten selbst Tiere - trotz Mehraufwand f�r das Heim. So das Ergebnis einer Umfrage des Schweizer Tierschutz STS an der landesweit mehr als 400 Einrichtungen teilnahmen. Mit der Arbeit seiner Fachstelle Grizzly unterst�tzt und begleitet der STS diese positive Entwicklung. --------------------------------- (Text) Sie h�ren zu, sie lassen sich streicheln, sie geben dem Alltag Struktur. Gerade �ltere Menschen haben h�ufig eine sehr enge Beziehung zu ihrem Haustier. Und Tiere k�nnen wesentlich zur Lebensqualit�t im Alter beitragen - auch im Alters- oder Pflegeheim. Der Schweizer Tierschutz STS hat zu dieser Thematik eine schweizweite Umfrage durchgef�hrt. Der STS wollte wissen: Wie viele und welche Alters- und Pflegeheime erlauben das Halten von Tieren? Welches ist das h�ufigste und beliebteste Haustier in Institutionen? Welches sind die Schwierigkeiten im t�glichen Umgang mit den Tieren? Insgesamt haben �ber 400 Heime geantwortet und die Ergebnisse sind sehr erfreulich. Dass �ltere Menschen auch ihren letzten Lebensabschnitt mit ihren geliebten Vierbeinern verbringen d�rfen, scheint vielen Alters- und Pflegeheimen ein grosses Anliegen zu sein. Auf die Frage, ob in ihrer Institution eigene oder von den Bewohnerinnen und Bewohnern mitgebrachte Tiere leben, haben 82 % mit Ja geantwortet. Dabei ist die Katze ganz klar das beliebteste Haustier in Schweizer Alters- und Pflegeheimen, gefolgt von Fischen, Hunden und V�geln. Positive und negative Erfahrungen Fragt man nach den Erfahrungen mit Tieren im Heimalltag geh�ren zu den meistgenannten positiven Aspekten der Tierhaltung: Freude und Abwechslung im Alltag, F�rderung von Kontakten und Kommunikation unter den Menschen, Beruhigung dementer Heimbewohner, aber auch die Motivation zu Bewegung, beispielsweise durch Spazierg�nge mit einem Hund und eine insgesamt positive Auswirkung auf das Arbeitsklima im Heim. Als negativ, teils auch als schwierig einzusch�tzen, wurden bewertet: Der Mehraufwand f�r Hygiene und Sauberkeit, Unklarheiten betreffend Verantwortung und Zust�ndigkeiten, Aggression dementer Bewohnern gegen�ber den Tieren, Konkurrenz und Neid um Gunst und Aufmerksamkeit der Tiere, Angst vor Tieren, beispielsweise vor Hunden. Beratung und Unterst�tzung Tiere verursachen Kosten, zus�tzliche Umtriebe und nicht alle Erfahrungen mit der Tierhaltung in Alters- und Pflegeheimen sind positiv. Dass dennoch so viele Institutionen der Haltung von Tieren, seien es von Bewohnerinnen und Bewohnern mitgebrachte oder heimeigene Tiere, positiv gegen�ber stehen, ist aus Tierschutzsicht �usserst erfreulich. Wo Fragen und Probleme auftauchen bietet die Fachstelle Grizzly des Schweizer Tierschutz STS Unterst�tzung an - sowohl f�r Seniorinnen und Senioren, die eine gute L�sung f�r ihr Tier suchen, als auch f�r Alters- und Pflegeheime, die eigene Haustiere erlauben oder heimeigene Tiere halten. Mehr Information --------------------------------- �Tierhaltung in Alters- und Pflegeheimen�, detaillierte Umfrageresultate unter archiv.tierschutz.com/grizzly/umfrage Bildmaterial / Grafik --------------------------------- Bildmaterial (Symbolbild) zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz Grafik (pdf-File) �Beliebteste Haustiere in Schweizer Alters- und Pflegeheimen� unter https://bit.ly/2rfQMmR F�r R�ckfragen --------------------------------- Fabienne H�berli, Fachstelle Grizzly, Schweizer Tierschutz STS Telefon 079 883 01 25; fabienne.haeberli@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com