STS-Medienmitteilung: 500 Hunde, jede Woche Basel, 11. Dezember 2018 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS 500 HUNDE, JEDE WOCHE ================= (Lead) In der Schweiz leben rund 550�000 Hunde. Jede Woche werden durchschnittlich 500 Hunde importiert, zunehmend viele aus ausl�ndischen Tierheimen und Auffangstationen. Tats�chlich Tierschutz oder fiese Gesch�ftemacherei? Was gilt es zu beachten, um nicht Opfer krimineller Machenschaften zu werden oder unfreiwillig das Tierleid im Ausland zu f�rdern? Der Schweizer Tierschutz STS publiziert dazu die umfassende Recherche �Hundeimportland Schweiz�. --------------------------------- (Text) Nicht nur Rassehunde - allen voran Franz�sische Bulldoggen und Chihuahuas - werden importiert, Mischlinge bildeten 2017 mit �ber 8'100 Hunden den gr�ssten Importanteil.* Die �Promenadenmischlinge� aus dem Ausland sind sehr beliebt. Noch dazu glaubt man, mit der �bernahme eines Hundes aus dem Auslandstierschutz ausnahmslos Gutes zu tun und aktive Tierschutzarbeit zu leisten, was sich nach STS-Recherchen in vielen F�llen aber als tr�gerisch erweist. Und die Nachfrage regelt das Angebot. Tierschutz-, Tierrettungs- oder Tiervermittlungsorganisationen schiessen, auch in der Schweiz, wie Pilze aus dem Boden. Traurige Geschichten Tierfreunde tun sich schwer, angesichts der vielen traurigen Hundeschicksale in L�ndern wie Ungarn, Rum�nien, Bulgarien, Spanien und Italien hart zu bleiben und keinen dieser Hunde �retten� zu wollen. Unhaltbar sind die barbarischen Szenen in den Strassen und Tierheimen mancher L�nder, wenn Beh�rden und deren Beauftragte auf grausamste Weise versuchen, den Streuner- und Strassenhunde-Populationen Herr zu werden. Gleichzeitig f�rdert der herzlose Umgang mit den unerw�nschten Hunden die Entstehung von Tierhilfs- bzw. Tierrettungsorganisationen, Auffangstationen und Pflegestellen. Deren Tierschutz-Engagement ist allerdings nicht immer nachvollziehbar und es d�rfte darunter verschiedentlich auch schwarze Schafe mit zum Teil klarer Profitorientierung geben. Es gilt genau hinzusehen und wertvolle Tierschutzarbeit vor Ort von lukrativer Gesch�ftemacherei mit viel Tierleid abzugrenzen. Augen auf beim Hundekauf! Auch bei der Anschaffung bzw. �bernahme eines Hundes aus dem Ausland heisst es: Augen auf beim Hundekauf! Idealerweise verschafft man sich als k�nftiger Halter selber einen Eindruck �ber die Situation und die Lebensumst�nde des Hundes im Herkunftsland. Dabei l�sst sich wenigstens einigermassen absch�tzen, ob Hund und Mensch zusammenpassen und ob der ehemalige Streuner f�r ein �zivilisiertes� Leben in der Schweiz �berhaupt geeignet w�re. Vertraut man auf die Vermittlungst�tigkeit einer Tierhilfsorganisation gilt: Zu einer verantwortungsvollen Vermittlung von Hunden aus dem Ausland geh�ren Beratung und Hilfestellung auch nach der �bergabe an den neuen Tierhalter, die Abgabe der Hunde erst nach Eingew�hnung in einer Pflegestelle und es werden ausschliesslich tier�rztlich behandelte, kastrierte, gechippte und geimpfte Hunde abgegeben. Der Schwerpunkt einer seri�sen Organisation liegt zudem nachweislich in ihren Aktivit�ten vor Ort (Aufkl�rungsarbeit, Kastrationsaktionen, �Neuter and release�-Programm (kastrieren und wieder freilassen) oder Tierheim und lokale Tiervermittlung). * Quelle: Hundedatenbank AMICUS, Identitas AG Mehr Information --------------------------------- STS-Recherche �Hundeimportland Schweiz� online unter archiv.tierschutz.com/hunde/import Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/albums F�r R�ckfragen --------------------------------- Dr. phil. Arlette Niederer, Fachstelle Heimtiere Schweizer Tierschutz STS Telefon 079 296 24 88; arlette.niederer@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com