Medienmitteilung KAGfreiland / STS: Gemeinsam f�r mehr Nutztierschutz St. Gallen / Basel, 22. Mai 2018 Medienmitteilung KAGfreiland und Schweizer Tierschutz STS GEMEINSAM F�R MEHR NUTZTIERSCHUTZ ================= (Lead) Zur F�rderung einer standortangepassten, b�uerlichen und tierfreundlichen Nutztierhaltung und entsprechenden Labelprodukten arbeiten KAGfreiland und Schweizer Tierschutz STS in Zukunft enger zusammen. So �bernimmt der Kontrolldienst STS ab Herbst 2018 die ordentlichen Kontrollen der 150 KAGfreiland-Bioh�fe, welche sich durch den schweizweit anspruchsvollsten Tierschutzstandard auszeichnen. Dar�ber hinaus spannen die beiden Organisationen bei Tierschutzprojekten, in der Agrarpolitik und bei der Konsumenteninformation zusammen. --------------------------------- (Text) Dank der Zusammenarbeit werden k�nftig auch die Transporte und Schlachtungen von KAGfreiland-Tieren �berpr�ft. Dr. Tanja Kutzer, Co-Gesch�ftsleiterin von KAGfreiland, zeigt sich erfreut, dass diese L�cke geschlossen wird: �Tierwohl h�rt nicht bei der Haltung auf dem Hof auf. Indem der Kontrolldienst STS unsere Transporte begleitet, kann KAGfreiland ihre hohen Standards nun noch glaubhafter belegen.� Wie beim STS und KAGfreiland �blich, erfolgen alle Kontrollen unangemeldet. Sensibilisierung der Konsumenten Dar�ber hinaus wollen KAGfreiland und STS die Konsumenten verst�rkt �ber den Zusammenhang zwischen Einkaufsverhalten und Tierwohl informieren. �Jeder Konsument beeinflusst mit seinem Entscheid an der Ladentheke �kologie und Tierwohl in der Landwirtschaft ganz direkt,� erl�utert Hansuli Huber, Gesch�ftsf�hrer Schweizer Tierschutz STS. �Nur aufgekl�rte Konsumenten sind in der Lage, entsprechende Labelprodukte wertzusch�tzen.� Nachfrage und Preisakzeptanz f�r �kologisch und tierfreundlich produzierte Lebensmittel m�ssen also verbessert und ihr Mehrwert der Bev�lkerung vermittelt werden. Unter dem Label KAGfreiland sind heute Eier, Fleisch und Milchprodukte erh�ltlich. Die Nutztierhaltung steht heute im Spannungsfeld zwischen hohen Konsumentenanspr�chen an Tierwohl und Lebensmittelqualit�t einerseits und Produzentenpreisen andererseits, welche kaum noch die Erzeugerkosten decken. Importprodukte, welche die einheimischen Standards hinsichtlich Tier-, Umwelt- und Konsumentenschutz unterlaufen, erschweren eine artgerechte und damit aufwendigere Nutztierhaltung zus�tzlich. KAGfreiland und der STS setzen dagegen ein Zeichen f�r den Erhalt und die F�rderung einer tierfreundlichen, standortangepassten und b�uerlichen Schweizer Landwirtschaft. Politik und Tierprojekte In Zukunft soll die Zusammenarbeit zudem auf weitere Ebenen ausgeweitet werden. So m�chte man in der Agrarpolitik Auslauf-, Freiland- und Weidehaltungssysteme f�rdern und im Rahmen angewandter, zukunftstr�chtiger Projekte beispielhafte Nutztierhaltungssysteme erarbeiten und in die Praxis �berf�hren. Insbesondere die Jungebermast oder die Freilandhaltung von Schweinen bergen hier ein grosses Potential. Beide Organisationen setzen sich zudem f�r muttergebundene K�lberaufzucht, die Freilandhaltung von Kaninchen oder die Bruderhahnaufzucht ein. F�r R�ckfragen --------------------------------- Dr. Tanja Kutzer, Co-Gesch�ftsleitung KAGfreiland, Telefon 071 222 10 21, tanja.kutzer@kagfreiland.ch Melanie Hohl, Co-Gesch�ftsleitung KAGfreiland, Telefon 071 223 76 11, melanie.hohl@kagfreiland.ch Dr. Hansuli Huber, Gesch�ftsf�hrer Fachbereich Schweizer Tierschutz STS, Telefon 052 338 10 74, hansuli.huber@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com