STS-Medienmitteilung: Spiel mit dem Feuer Basel, 26. Juli 2018 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS SPIEL MIT DEM FEUER ================= (Lead) Feiern macht Spass - auch ohne Knallerei. In manchen Kantonen bzw. Regionen k�nnte die Bev�lkerung in diesem Jahr durch beh�rdliche Feuerverbote zu dieser Einsicht gezwungen sein. Wo am Nationalfeiertag kein generelles Feuerverbot herrscht, gilt es beim Feiern R�cksicht zu nehmen gegen�ber Tieren. --------------------------------- (Text) W�hrend Heimtiere ob des unvermittelten, ungewohnten L�rms sich schutzsuchend in die hinterste Ecke verkriechen, w�hrend Wildtiere panisch die Flucht ergreifen, laufen viele Kleintiere Gefahr, bei lebendigem Leib in 1.-August-Feuern zu verbrennen. Igel, Spitzm�use, Blindschleichen, Salamander und andere Kleintiere lieben Holzstapel. Auf der Wohnungssuche nisten sie sich in die f�r den Nationalfeiertag vorbereiten Holzhaufen ein. Und verbrennen �zu Ehren des Vaterlandes�. Die Festbesucher sehen unwissentlich dabei zu. Mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand l�sst sich das Drama verhindern: Bei kleineren Feuern ist es ratsam, das gesammelte Holz erst am Tag des Abbrennens auf- oder zumindest umzuschichten. F�r grosse Holzhaufen eignet sich das Aufstellen eines Schutzzauns um den Stapel herum. Dieser verhindert, dass sich Tiere im Haufen verstecken. Ein solcher Schutzzaun ist schnell aufgestellt und wird erst kurz vor dem Abbrennen des Holzes entfernt. Ausgangssperre f�r Heimtiere F�r Tiere - egal ob zu Hause oder in der freien Natur � bedeuten die Knalleffekte von Feuerwerk erheblichen Stress. Verantwortungsbewusste Tierhalter lassen ihre Tiere am Nationalfeiertag nicht alleine und sorgen f�r eine m�glichst ruhige Umgebung und R�ckzugsorte. Tiere, insbesonders Hunde, orientieren sich an Stimmungslage und Reaktion des Menschen. Wer selber ruhig und gelassen bleibt, signalisiert seinem Tier: Nur keine Panik. Es droht keine Gefahr. Der STS empfiehlt, w�hrend draussen gefeiert wird, Fenster und L�den geschlossen zu halten und eine gewohnte Ger�uschkulisse (Radio, Fernsehen, Musik) im Haus herzustellen. Keinesfalls sollten Heimtiere w�hrend dieser Zeit ins Freie gelassen werden. R�cksicht auf Nutz- und Wildtiere Die meisten Tiere h�ren wesentlich besser als der Mensch und reagieren mit Panik und Flucht auf die laute Knallerei. Das gilt auch f�r Nutz- und Wildtiere. Insbesondere Pferde sind empfindlich auf pl�tzlichen L�rm. Sie k�nnen sich bei einer Fluchtreaktion erheblich verletzen. Feuerwerk soll nicht in unmittelbarer N�he von St�llen, weidenden Tieren oder W�ldern gez�ndet werden. Das schont das empfindliche Geh�r der Tiere und vermindert die Gefahr von Unf�llen und von Br�nden. Mehr Information --------------------------------- Flyer �Angst und Panik durch Feuerwerk�, Merkblatt �1. Augustfeuer � Todesfalle f�r Wildtiere� online unter archiv.tierschutz.com/aktuell/feuerwerk.html Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial (Symbolbild) zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/ F�r R�ckfragen --------------------------------- Helen Sandmeier, Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04, media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com