STS-Medienmitteilung: Zahlen und Fakten Basel, 30. Oktober 2018 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS ZAHLEN UND FAKTEN ================= (Lead) Der Schweizer Tierschutz STS ver�ffentlicht Zahlen und Fakten zur Tierschutzarbeit: 18'385 Tiere - davon rund 60% Katzen - haben 2017 in Tierheimen und Auffangstationen von 67 STS-Sektionen Unterschlupf und Betreuung gefunden. 196 Hinweisen aus der Bev�lkerung zu beobachteten Missst�nden in Tierhaltungen ist die STS-Fachstelle Tierschutzkontrollen im Laufe eines Jahres nachgegangen. --------------------------------- (Text) In der Berichtsperiode (Juni 2017 bis Mai 2018) betrafen die meisten dem STS gemeldeten Tierschutzf�lle die Haltung von Rindern, von Pferden und an erster Stelle die Haltung von Hunden. Dabei stand die Zwinger- und Kettenhaltung im Fokus, wobei in einigen F�llen die Bezeichnung �Zwinger� eine besch�nigende Umschreibung der Haltungsbedingungen ist. �Verschlag� trifft es schon eher. Drei Pfauen in einem 12m� kleinen Gehege, Kaninchen, die im Stall nicht aufrecht sitzen k�nnen, Schafe ohne Witterungsschutz, vernachl�ssigte Pferde oder 282 zusammengepferchte Schweine: Jeder dem Schweizer Tierschutz STS angezeigte Tierschutzfall wird von seiner Fachstelle Tierschutzkontrollen - vielfach in Zusammenarbeit mit den �rtlichen STS-Sektionen - abgekl�rt. STS-Fachleute waren 74 mal im Laufe eines Jahres unangemeldet vor Ort, um sich selber ein Bild �ber eine beanstandete Tierhaltung zu machen. 52 F�lle wurden den zust�ndigen kantonalen Veterin�rbeh�rden zur weiteren Abkl�rung �bergeben. Vom Tierheim zu Dir heim Gesamthaft 10'837 Katzen nahmen Sektionen des Schweizer Tierschutz STS im zur�ckliegenden Jahr auf. Dazu kamen 2'468 Hunde, 2'976 Nager und Kaninchen - darunter mehr als 400 Kaninchen vom ehemaligen �H�slihof� im aargauischen Abtwil - 765 Reptilien und 1'339 Tiere anderer Arten, haupts�chlich V�gel. Das ergibt insgesamt mehr als 18'300 Tiere und damit eine Zahl von Tierheim-Tieren, die sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum ver�ndert hat. F�r 12'123 Tiere konnte im Jahr 2017 ein neues Zuhause gefunden werden. Weiterhin sehr hoch ist der Anteil der Findelkatzen, w�hrend gleichzeitig der Anteil der Tiere, die an ihre Besitzer zur�ckgegeben werden konnten, hier bei nur einem Viertel liegt. Diese Zahlen untermauern die Resultate einer k�rzlich vom Meinungsforschungsinstitut DemoSCOPE im Auftrag des STS durchgef�hrten Umfrage, wonach nur rund 30 Prozent der Schweizer Samtpfoten gechippt und registriert sind. In Anbetracht der vielen Findeltiere, der auf bis zu 300'000 Individuen gesch�tzten Population verwilderter, heimatloser Katzen sowie des geringen Anteils gechippter Katzen, hat der Schweizer Tierschutz STS gemeinsam mit der Identitas AG, dem Bundesamt f�r Lebensmittelsicherheit und Veterin�rwesen BLV und der Tier�rzteschaft die Katzenwohl-Kampagne �Luna&Filou� lanciert (www.lunaundfilou.ch). Die Kampagne informiert �ber die artgerechte Haltung von Katzen, die Vorteile des Chippens und der Kastration von Freig�ngerkatzen. Mehr Information --------------------------------- Tierschutzstatistik 2017 und T�tigkeitsbericht Fachstelle Tierschutzkontrollen online unter archiv.tierschutz.com/media/statistik2017 Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz F�r R�ckfragen --------------------------------- Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04; media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com