Medienmitteilung: F�nf Punkte f�r mehr Tierwohl Basel, 4. M�rz 2019 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS, KAGfreiland, Mutterkuh Schweiz Vernehmlassung Agrarpolitik 22+ F�NF PUNKTE F�R MEHR TIERWOHL ================= (Lead) Eine tierfreundliche Haltung geh�rt zu den wichtigsten Anliegen der Schweizer Bev�lkerung an Landwirtschaft und Agrarpolitik. Dennoch fliessen heute keine 10% der Direktzahlungen in die Tierwohlf�rderung. Ein kr�ftiger Ausbau der Tierwohlprogramme und ein �Freilandhaltungsland Schweiz� sind die Kernforderungen des F�nf-Punkte-Plans f�r das Tierwohl von Schweizer Tierschutz STS, KAGfreiland und Mutterkuh Schweiz. --------------------------------- (Text) Mit der Agrarpolitik ab 2022 will der Bundesrat neue Perspektiven f�r die Land- und Ern�hrungswirtschaft schaffen. Die vorgeschlagenen Effizienzziele zur Kostensenkung und St�rkung der Wettbewerbskraft erh�hen den Druck auf die Bauern und auf den Tierschutz in der Landwirtschaft. Das Tierwohl spielt in der bundesr�tlichen Strategie eine nur untergeordnete Rolle. Eine Koalition von STS, KAGfreiland und Mutterkuh Schweiz verlangt diesbez�glich im Rahmen der Vernehmlassung AP 22+ eine deutliche Korrektur. Ein f�nf Punkte umfassender Massnahmenplan fasst die Forderungen zusammen. F�nf Punkte im Fokus Mehr Nachhaltigkeit - mehr Tierwohl: Investitionen ins Tierwohl sind angemessen zu entsch�digen (Tierwohl muss sich lohnen!). Einerseits durch Weiterf�hrung und St�rkung der bisherigen F�rderbeitr�ge f�r tierfreundliche St�lle (BTS) und den regelm�ssigen Auslauf ins Freie (RAUS), andererseits durch ein drittes Tierwohlprogramm, das wegweisende und marktf�hige Projekte wie Zweinutzungsrassen bei H�hnern, Mutterkuhhaltung oder muttergebundene K�lberaufzucht gezielt unterst�tzt. Artgerecht heisst mehr Weidehaltung: Eine artgem�sse Haltung der Nutztiere in einer b�uerlich gepr�gten, standortangepassten Landwirtschaft wird in der Kombination von RAUS und BTS angestrebt. Der Ausbau des Tierwohls mit dem Ziel �Freilandhaltungsland Schweiz� verlangt deutlich h�here Beitr�ge f�r RAUS und f�r BTS. Gegen Massentierhaltung: Es besteht ein Zusammenhang zwischen Tierwohl und Herdengr�sse. Grosse Herden schr�nken das Tierwohl deutlich st�rker ein als grosse Betriebe. STS, KAGfreiland und Mutterkuh Schweiz lehnen nicht nur eine Aufweichung der Tier-H�chstbestandesgrenze pro Betrieb ab, sondern verlangen zus�tzlich eine sinnvolle Limitierung der Herdengr�ssen. Tierzuchtf�rderung f�r langlebige, gesunde und widerstandsf�hige Tiere: Keine einseitig auf Hochleistung ausgelegte Tierzucht ohne R�cksicht auf ethische Grunds�tze. Es ist eine Tierzucht zu f�rdern, in der Gesundheit und Widerstandsf�higkeit der Tiere mit an erster Stelle stehen und keine zuchtbedingten �Abfallprodukte� entstehen. �Qualitativer Aussenschutz� - mit Qualit�tsstandards gegen Billigstimporte: Damit die Produktion nicht ins Ausland verlagert und der Schweizer Markt nicht mit Produkten aus tierqu�lerischer ausl�ndischer Billigproduktion �berschwemmt wird, sind f�r die Importe tierischer Produkte Qualit�tsstandards einzuf�hren, die mit dem Schweizer Tierschutzgesetz gleichwertig sind. Mehr Information --------------------------------- Koalition f�r das Tierwohl (Schweizer Tierschutz STS, KAGfreiland, Mutterkuh Schweiz): �F�nf-Punkte-Plan f�r das Tierwohl in der Agrarpolitik ab 2022� online unter archiv.tierschutz.com/nutztiere/ap22 F�r R�ckfragen --------------------------------- Dr. Stefan Fl�ckiger, Gesch�ftsf�hrer Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 621 29 84, stefan.flueckiger@tierschutz.com Jakob Treichler, Pr�sident KAGfreiland, Telefon 079 775 95 18, j.treichler@bluewin.ch Daniel Fl�ckiger, Stv. Gesch�ftsf�hrer Mutterkuh Schweiz, Telefon 079 226 52 76, daniel.flueckiger@mutterkuh.ch STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com