STS-Medienmitteilung: Tierschutz ins Jagdgesetz! Basel, 7. Oktober 2019 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS TIERSCHUTZ INS JAGDGESETZ! ================= (Lead) Es ist kein Jagd- und Schutzgesetz f�r wildlebende S�ugetiere und V�gel, das vom Parlament beschlossen wurde, vielmehr ist es ein J�gerschutz- und Abschussgesetz. Eine Rechtsgrundlage, die den Schutz wildlebender Tiere im Titel tr�gt, gleichzeitig den Schutzstatus einer Anzahl Tierarten massiv herabsetzt und Tierqu�lerein weiterhin zul�sst, ist f�r den Schweizer Tierschutz STS inakzeptabel. --------------------------------- (Text) Ein zeitgem�sses Jagdgesetz muss als Zweck und Grundsatz auch das Tierwohl einfordern und damit gesamtschweizerisch eine tierschutzkonforme Jagd sicherstellen. In einer zeitgem�ssen Jagd hat die Baujagd keinen Platz mehr und sie beschr�nkt die Anzahl Treibjagden auf das absolut N�tige. Eine zeitgem�sse Jagd ist transparent, auch und vor allem beim von ihr verursachten, schlimmstm�glichen Ereignis, einem angeschossenen, fliehenden Tier. Neben einem landesweiten Verbot der Baujagd und der Beschr�nkung der Anzahl Treibjagden pro Jagdgebiet, fordert der STS eine Meldepflicht zu Fehlsch�ssen und Nachsuche im Jagdgesetz zu verankern. Auf Abschusskurs Unter der verharmlosenden Bezeichnung �Regulation gesch�tzter Arten� will das Parlament den Abschuss gesch�tzter Tiere deutlich erleichtern. W�lfe - auch Jungtiere und auch in Schutzgebieten - k�nnen zum Abschuss freigegeben werden, pr�ventiv, nur weil sie m�glicherweise Schaden anrichten k�nnten. Nicht einmal �zumutbare� Herdenschutzmassnahmen werden vorausgesetzt. Luchs und Biber laufen Gefahr vom Bund, ohne Konsultation von Parlament oder Stimmvolk, zur Bestandesregelung freigegeben zu werden. Und auch dem H�ckerschwan droht Ungemach. �Bei Bedarf� soll der Bund eigenm�chtig Absch�sse bewilligen k�nnen. Ein Gesetz, das solche Schnellsch�sse zul�sst, widerspricht jeglichem Tierschutzgedanken und bedeutet einen massiven R�ckschritt im Tier- und Artenschutz. Widerspruch Die Schweiz r�hmt sich gerne eine Vorreiterrolle im Tierschutz einzunehmen. Wird das Jagdgesetz so in Kraft gesetzt, wie es derzeit vorliegt, ist das Gegenteil der Fall. Der Schweizer Tierschutz STS will kein Jagdgesetz, das Tierqu�lerein erlaubt und den Schutz wildlebender Tiere schw�cht, statt ihn zu st�rken. Deshalb: Gemeinsam mit den Umweltverb�nden ergreift der STS das Referendum gegen die Vorlage. **************************** (( K�stchen : Die R�ckkehr der W�lfe )) Ausgehend von der R�ckkehr der W�lfe in die Schweiz begab sich der Schwyzer Filmemacher Thomas Horat auf Spurensuche. Die filmische Reise f�hrt von der Schweiz nach �sterreich, in die Lausitz, nach Polen, Bulgarien und Minnesota, wo frei lebende Wolfsrudel keine Seltenheit sind. Im seinem Dokumentarfilm �Die R�ckkehr der W�lfe� zeigen Wolfsexperten, Naturforscher und Schafhalter auf, ob und wie sie es f�r m�glich halten, mit dem Wolf zusammen zu leben. Die R�ckkehr der W�lfe, ein Film von Thomas Horat, mythenfilm Schweiz 2019, Dokumentarfilm, 90 Minuten, www.mythenfilm.ch **************************** Mehr Information --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS: �Ausrotten?�, Referendum gegen das eidgen�ssische Jagdgesetz: http://archiv.tierschutz.com/jagdgesetz Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial zum Download unter http://www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/ F�r R�ckfragen --------------------------------- Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04, media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com