STS-Medienmitteilung: Vortritt f�r Fr�sche, Kr�ten & Co. Basel, 18. M�rz 2019 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS VORTRITT F�R FR�SCHE, KR�TEN & CO. ================= (Lead) Mit den milden Temperaturen beginnen die Amphibien ihre Hochzeitswanderungen und auf den Strassen ist nun wieder besondere Vorsicht geboten. Zu Tausenden machen sich die Tiere auf zu ihren Laichgew�ssern, queren Strassen und werden dabei von unachtsamen Automobilisten totgefahren. Der Schweizer Tierschutz STS ruft alle Autofahrer zur R�cksichtnahme auf. --------------------------------- (Text) Nach der Winterruhe, gesch�tzt unter Laub oder Erdhaufen, locken milde Temperaturen die Tiere nun ins Freie: Einheimische Amphibien - Fr�sche, Kr�ten, Molche - machen sich auf zu den T�mpeln, B�chen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen. Es ist eine gef�hrliche Wanderung. Oft kilometerweit sind sie unterwegs, �berqueren Wege und Strassen und viele von ihnen finden dabei den Tod. Besonders dramatisch ist die Situation bei der Erdkr�te. Da sich ganze Populationen zeitgleich in Bewegung setzen, und da die Tiere sehr langsam wandern, kann es zu wahren �Massakern� auf den Strassen und zur Ausrottung ganzer Lokalbest�nde kommen. N�chtliche Rettungsaktion Um Amphibien vor dem Strassentod zu bewahren und bedrohte Populationen zu erhalten, errichten Freiwillige jedes Jahr an besonders kritischen Strassenabschnitten in der ganzen Schweiz Amphibien-Sperren. Diese �Leitplanken� aus Plastik entlang von Strassen leiten die wandernden Tiere in spezielle Auffangvorrichtungen, wo sie von freiwilligen Helferinnen und Helfern eingesammelt und �ber die Strasse transportiert werden. Allein diejenigen Sektionen des STS, die allj�hrliche Rettungsaktionen zugunsten der wandernden Amphibien durchf�hren, sammelten im vergangenen Jahr mehr als 25�000 Tiere ein - davon rund 11'500 Erdkr�ten, 7'800 Bergmolche und 5'100 Grasfr�sche - und brachten sie sicher �ber die Strassen. HelferInnen und Tiere sind nun auf die R�cksicht der Autofahrer angewiesen. Der Schweizer Tierschutz STS ruft alle Autofahrer auf, bei Nacht, insbesondere in Gew�ssern�he und am Rande von Feuchtgebieten, mit grosser Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit (< 30 km/h) zu fahren und auf Amphibien auf der Fahrbahn zu achten. Wenn m�glich sollen bekannte Strecken mit Amphibienwanderungen gemieden und Umfahrungsstrassen benutzt werden. Mehr Information --------------------------------- Amphibienzugstellen in der Schweiz: https://lepus.unine.ch/zsdb/ STS-Merkblatt �Wandernde Amphibien brauchen unseren Schutz!� unter archiv.tierschutz.com/publikationen/wildtiere Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial (Symbolbilder) zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz F�r R�ckfragen --------------------------------- Dr. sc. nat. Samuel Furrer, Fachstelle Wildtiere Schweizer Tierschutz STS Telefon 076 345 14 48, samuel.furrer@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com