STS-Medienmitteilung: Tierische Festtage Basel, 17. Dezember 2020 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS TIERISCHE FESTTAGE ================= (Lead) Das Weihnachtsfest wird ein anderes sein in diesem Jahr. Feiern zuhause, im kleinen Kreis. Die Zeit wirkt wie der perfekte Start f�r ein Leben mit einem Haustier, einem tierischen Gef�hrten f�r Geborgenheit und N�he. Aber auch in Zeiten des erzwungenen Zuhauseseins gilt: Tiere sollten grunds�tzlich nie unbedacht angeschafft und erst recht nicht zum Fest verschenkt werden. --------------------------------- (Text) Tiere sind kein Ware, die problemlos umgetauscht oder zur�ckgegeben werden kann. Und ein Tier ist nicht dazu da, eine L�cke in unserem Leben zu f�llen. Die Aufnahme eines Haustieres muss eine wohl�berlegte Entscheidung sein, im Bewusstsein notwendiger Kompromisse, Einschr�nkungen und finanzieller Belastungen. Und im Wissen um die Bed�rfnisse und Anspr�che des Heimtiers. Wer verantwortungsvoll handelt �berlegt gut, ob er/sie auch sp�ter, wenn eine gewisse Vor-Corona-Normalit�t zur�ckkehrt, dem tierischen Gef�hrten die erforderliche Zeit widmen kann. (K)ein Tier zu Weihnachten Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt, die Anschaffung eines Haustieres immer mit der ganzen Familie mit gen�gend Zeit zu �berdenken und zu besprechen, damit es nicht zu Entt�uschungen kommt. Ist das Familienprojekt Heimtier gut �berlegt und beschlossene Sache, r�t der STS dazu, das Tier in der Zeit nach den Festtagen gemeinsam auszusuchen und ins neue Heim zu holen. F�r den weihn�chtlichen Gabentisch geeignet ist stattdessen ein Sachbuch zur artgerechten Tierhaltung oder Zubeh�r wie K�rbchen, Futtergeschirr oder Kleintiergehege. Miese Gesch�fte Spontanit�t und Mitleid sind schlechte Ratgeber beim Kauf eines Heimtiers. Tierh�ndler, die herzige K�tzchen und Hundewelpen zu g�nstigen Preisen im Internet anbieten spekulieren damit, gerade auch in der jetzigen Zeit, in der sich manche Menschen einsam f�hlen. Welpenhandel ist ein mieses Gesch�ft, nicht nur in Corona-Zeiten und nicht nur an Festtagen. Wer auf solche Angebote eingeht, unterst�tzt den internationalen Tierhandel. F�r jedes verkaufte Tierbaby steht meist schon ein neues bereit. Und mancher der leichtfertig und un�berlegt gekauften tierischen Begleiter findet sich bald im Tierheim wieder. Nachsatz Wer meint, scherzen zu m�ssen, und sagt, er w�rde Tiere nicht lebend verschenken, sondern nur deren Pelz, m�ge an Corona denken - und an die Viren, die auf den Pelztierfarmen verbreitet werden und an die Bilder der Millionen gequ�lter und get�teten Tiere. Bildmaterial --------------------------------- Bildmaterial (Symbolbild) zum Download unter www.flickr.com/photos/schweizertierschutz/ F�r R�ckfragen --------------------------------- Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 357 32 04; media@tierschutz.com STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com