Medienmitteilung: Massentierhaltungsinitiative: Machtspiel ums Wohl der Tiere Basel/Bern, 29. November 2021 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS | Gesellschaft Schweizer Tier�rztinnen und Tier�rzte GST | Kleinbauern-Vereinigung VKMB MASSENTIERHALTUNGSINITIATIVE: MACHTSPIEL UMS WOHL DER TIERE ================= ( Lead ) Verbesserungen beim Tierwohl verbessern die Lebensbedingungen der Nutztiere und f�rdern das Vertrauen der Bev�lkerung in die Landwirtschaft. Der Schweizer Tierschutz STS, die Gesellschaft Schweizer Tier�rztinnen und Tier�rzte GST und die Kleinbauern-Vereinigung VKMB fordern den Nationalrat auf, dem Bundesrat zu folgen und das Tierwohl zu st�rken. Stillstand ist keine Option. --------------------------------- ( Text ) In der kommenden Wintersession wird im Nationalrat �ber die Massentierhaltungsinitiative beraten. Der Bundesrat hat in seiner Botschaft zum direkten Gegenentwurf best�tigt, dass Handlungsbedarf in Sachen Tierwohl besteht: Nutztiere sind bis heute ungen�gend gesch�tzt. Doch in den Beratungen in der Kommission f�r Wirtschaft und Abgaben WAK-N hat sich eine Mehrheit der Parteien dem Anliegen verweigert. Der direkte Gegenentwurf und ein Kompromissvorschlag auf Gesetzesstufe drohen beide bachab geschickt zu werden. Das geht zu Lasten der Tiere. Das Tier in den Mittelpunkt Der Schweizer Tierschutz STS, die Gesellschaft Schweizer Tier�rztinnen und Tier�rzte GST und die Kleinbauern-Vereinigung VKMB haben Einblick in die Praxis der heutigen Tierproduktion und wissen, welch enormen Druck B�uerinnen und Bauern durch den Markt ausgesetzt sind. F�r die drei Organisationen ist dennoch klar, dass Hochleistungszucht, Produktivit�tssteigerung und mehr Massentierhaltung in dieser Situation keine L�sung darstellen. Insbesondere lassen sich damit die Gesundheit und das Wohl der Tiere nicht besser gew�hrleisten - im Gegenteil. STS, GST und VKMB rufen zu einem Systemwechsel auf, der das Tier wieder in den Mittelpunkt stellt. Das erwartet auch die Gesellschaft von der Landwirtschaft. Kompromissvorschlag Der Nationalrat hat nun in der Wintersession die M�glichkeit, auf diese gesellschaftlichen Erwartungen zu reagieren. Die Massentierhaltungsinitiative und der direkte Gegenentwurf des Bundesrates wollen die tierfreundliche Haltung, den regelm�ssigen Auslauf und die schonende Schlachtung mit unterschiedlichen Konzepten verbessern. Falls der Rat diese beiden Konzepte ablehnt, setzen sich die drei Organisationen f�r einen Kompromissvorschlag auf Gesetzesstufe ein (Parlamentarische Initiative von NR Kilian Baumann), indem das �Tierwohl unter Ber�cksichtigung einer standortangepassten, marktkonformen Produktion und der �kologischen Tragf�higkeit gest�rkt werden soll�. Mehr Information --------------------------------- STS-Mediendossier �Massentierhaltungsinitiative: Machtspiel ums Wohl der Tiere� ( Referate, Bildmaterial, Video ) online unter http://archiv.tierschutz.com/media F�r R�ckfragen --------------------------------- - Dr. Stefan Fl�ckiger, Gesch�ftsf�hrer Agrarpolitik Schweizer Tierschutz STS Telefon 079 621 29 84, stefan.flueckiger@tierschutz.com - Daniel Gerber, Gesch�ftsf�hrer Gesellschaft Schweizer Tier�rztinnen und Tier�rzte GST Telefon 031 307 35 35 ; daniel.gerber@gstsvs.ch - Kleinbauern-Vereinigung VKMB Telefon 031 312 64 00 ; info@kleinbauern.ch STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- http://archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com