STS-Medienmitteilung: Weniger Fleisch - daf�r aus tiergerechter Haltung Basel, 15. Februar 2022 Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS WENIGER FLEISCH - DAF�R AUS TIERGERECHTER HALTUNG ================= ( Lead ) Der Einsatz f�r eine nachhaltige Ern�hrung umfasst mehr als die F�rderung vegetarischer und veganer Produkte. Weiterhin konsumieren �ber 90% der Schweizer Bev�lkerung tierische Nahrungsmittel. Der Schweizer Tierschutz STS lanciert zusammen mit Produzenten- und Konsumentenorganisationen eine breite Sensibilisierungskampagne: �Weniger Fleisch - daf�r aus tiergerechter Haltung�. --------------------------------- ( Text ) Der vielfach geforderte Prozess des Wandels hin zu nachhaltigeren Ern�hrungssystemen kommt kaum in Fahrt. Der Fleischkonsum liegt noch immer bei hohen 50 kg pro Kopf und Jahr. Der Anteil von tierfreundlich gehaltenen Tieren, deren Produkte als Labelprodukte abgesetzt werden, stagniert bei tiefen rund 12%. Die durchschnittliche Ern�hrung ist weit entfernt von ausgewogen und die Landwirtschaft produziert zu wenig umweltbewusst. Der Schweizer Tierschutz STS, Demeter, KAGfreiland, der Konsumentenschutz und die Kleinbauernvereinigung VKMB wollen dies �ndern: Erstens soll die nachhaltige und zukunftsweisende Ern�hrung Gesundheit, Umwelt und Tierwohl umfassen und zweitens setzen sie sich ein f�r einen verantwortungsvollen Fleischkonsum, d.h. weniger Fleisch, daf�r aus tiergerechter Haltung. Das ist besser f�r Mensch, Tier und Umwelt. Tiergerecht produziert und gesund Empfohlen werden Labels, die der Schweizer Tierschutz STS mit seiner Labelbewertung www.essenmitherz.ch gut bewertet und die viel Tierwohl garantieren. Durch konkrete und transparente Information werden im Labeldschungel bewusste Kaufentscheidungen m�glich, die das Tierwohl ber�cksichtigen. Die neue Kampagne nimmt ebenfalls die Gesundheitsaspekte auf und fordert eine ausgewogene Ern�hrung nach den Empfehlungen der Lebensmittelpyramide. Weniger Fleischkonsum und mehr tierfreundlich erzeugte Produkte bringen letztlich Fortschritte f�r Mensch, Tier und Umwelt und auch f�r B�uerinnen und Bauern. Ohne Marktakteure und Politik geht es nicht Damit der Wandel hin zu einer nachhaltigeren und tierwohlorientierten Ern�hrung stattfinden kann, braucht es das Engagement aller: Die Marktakteure aus Detailhandel und Gastronomie stellen faire und transparente Marktbedingungen her und �bernehmen mehr Verantwortung. In vielen Sortimenten sind die Anteile nachhaltiger Produkte noch tief, weil sie preislich benachteiligt sind. Den Konsumentinnen und Konsumenten m�ssen die notwendigen Informationen zur Verf�gung gestellt werden. Doch auch die Politik bzw. der Bund muss bessere Rahmenbedingungen schaffen, die diesen Wandel erm�glichen. Massive Anstrengungen sind auch in der Bildung n�tig, um den Zusammenhang einer intakten Natur und tierwohlgerechten Produktions- und Ern�hrungsformen zu vermitteln. �Weniger Fleisch - daf�r aus tiergerechter Haltung� wird am heutigen 15. Februar 2022 lanciert mit Kampagnenwebsite, in den sozialen Medien und mit Plakaten in der Deutschschweiz. *************************************************** [ K�stchen ] �Tierschutz und nachhaltiger Konsum� Wie kann der Schweizer Tierschutz STS die Entwicklungen in Richtung eines nachhaltigeren und tiergerechteren Konsums und einer tierfreundlichen Produktion beeinflussen? STS-Recherche online unter https://archiv.tierschutz.com/agrarpolitik/absatzoffensive/nachhaltiger_konsum.html *************************************************** Mehr Information --------------------------------- Kampagnen-Website / Illustrationen zum Download: https://www.fuer-mehr-tierwohl.ch F�r R�ckfragen --------------------------------- - Schweizer Tierschutz STS, Dr. Stefan Fl�ckiger, Gesch�ftsf�hrer Agrarpolitik, Telefon 079 621 29 84 - Schweizerischer Demeter Verband, Herman Lutke Schipholt, Pr�sident, Telefon 078 762 25 44 - KAGfreiland, Simone Steiner, Medienverantwortliche, Telefon 071 222 18 18 / 078 624 30 35 - Konsumentenschutz, Josianne Walpen, Leiterin Ern�hrung & Landwirtschaft, Telefon 031 370 24 23 - Kleinbauernvereinigung VKMB, Stephan Tschirren, Telefon 031 312 64 00 / 077 470 03 63 STS-Medienmitteilungen online --------------------------------- https://archiv.tierschutz.com/media/news.html Absender --------------------------------- Schweizer Tierschutz STS Dornacherstrasse 101, Postfach 4018 Basel Telefon 061 365 99 99 archiv.tierschutz.com sts@tierschutz.com